Einfluss aufs Geschäft

1. März 2021       1 Minuten

 

Sie halten das neueste Handy in die Kamera, tragen den schicken Markenpullover oder posieren am Pool des Luxushotels: Influencer dienen ihren Followern als Vorbilder und wecken gezielt das Interesse an bestimmten Produkten. Viele Unternehmen machen sich dies zunutze: Influencer Relations sind mittlerweile ein fester Bestandteil der B2C-Kommunikation.

 

Doch was im B2C-Bereich so großen Anklang findet, lässt sich nicht 1:1 auf den B2B-Bereich übertragen – hier gelten ganz andere Regeln. Unternehmen, die mit anderen Unternehmen kommunizieren, unterhalten meist sehr viel längere Kundenbeziehungen, bei denen Seriosität, Relevanz und Reputation häufig eine viel größere Rolle spielen. Eine Influencer-Kooperation, wie sie in der B2C-Kommunikation alltäglich ist, könnte im B2B-Bereich sogar geschäftsschädigend sein. Denn hier werden Markenbotschafter viel eher an ihrer Glaubwürdigkeit gemessen. Und genau diejenigen, die mit Fachkenntnis über die Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens sprechen könnten, sind in der Regel nicht dazu bereit, ihren neutralen Expertenstatus für eine bezahlte Kooperation aufzugeben.

 

Dass es sich dennoch lohnen kann, auch im B2B Marketing auf Influencer zu setzen, davon ist Sabine Holl, Geschäftsführerin der Agentur Hartzkom, überzeugt. In der Cast’n’Relations Podcast-Folge „Von Vordenkern und Markenbotschaftern. Die Influencer im B2B Marketing“ spricht sie mit Ralf Dunker darüber, worin sich das Influencer Marketing für B2C und B2B unterscheidet, welche Personen für die Rolle als B2B Markenbotschafter infrage kommen und wie sich Meinungsführer im Unternehmen erfolgreich aufbauen lassen. Reinhören lohnt sich!