Dass Anglizismen in der deutschen Sprache weitverbreitet sind, ist an sich keine Nachricht mehr wert. Dennoch lässt sich vortrefflich darüber streiten: Triggert das richtige Wording am Ende die Purchase Decision? Committet sich, wer die Sprache der Kids und Nerds draufhat – oder kommt er für die kaufkräftigen Zielgruppen ab 50+ da nicht eher uncool rüber?
Wer strategisch kommunizieren und beraten will, kommt an dieser Debatte nicht vorbei – oder ist vielmehr tagtäglich quasi mittendrin. Informieren wir den User über die neuesten Bugfixes der DTP-Software oder wünscht sich der Nutzer eher eine Anleitung zur Aktualisierung seines Grafik-Programms? Das meist gebrauchte Argument gegen Anglizismen ist: Um einen Text verständlich zu schreiben, eignen sich deutsche Bezeichnungen besser als sogenannte englische Fachbegriffe. Oft versucht ein Autor mit englischen Begriffen nur seine angebliche Kompetenz herauszustellen – und lässt den Leser beeindruckt, aber verwirrt zurück. Andererseits: In vielen Bereichen – Handy- und IT-Branche vorneweg – haben sich englische Bezeichnungen längst als Standard-Vokabular eingenistet. Einem 25-jährigen Facebook-Anwender den „Gefällt mir“-Knopf ans Herz zu legen führt im schlimmsten Fall eher dazu, dass dieser einen „Unlike“-Button einführt! Andererseits fühlt sich eine Dame der Generation 60plus eher nicht angesprochen, wenn man sie als „User“ tituliert.
Wie also gehen wir als Kommunikationsfachleute damit um, was raten wir unseren Kunden? Wie eh und je: Zielgruppenanalyse betreiben! Die avisierte Leserschaft bestimmt die Sprache! Die Produktinformation über eine neue Grafik-Software wird anders formuliert sein als die Beschreibung des robusten Akku-Schraubers. Was aber, wenn die Zielgruppe sehr inhomogen ist? Wenn sich der 25-jährige Facebook-Nutzer, die Dame über 60 und der vielfliegende Geschäftsmann für das neue Smartphone und seine innovativen Funktionen interessieren sollen? Hier hilft nur ein sorgsames Abwägen nahezu jedes Begriffes und jeder Funktionalität.
Leider muss man sich dabei bewusst sein: Recht machen wird man es keinem. Aber den Versuch ist es allemal wert!
Probe | abstimmung (die): Test zur Erforschung des Abstimmungsverhaltens, und mitnichten...
Stein | laus (die): Petrophaga lorioti; zur Familie der Lapivora gehörende einheimische …
18. Mai 2012
Internationaler Museumstag
Revival des Museums?
„Open Graph“ Applikationen ermöglichen es Facebook Usern, noch mehr Aktivitäten mit ihren digitalen Freunden zu teilen. So ist es kaum verwunderlich, dass verschiedene Internet-Plattformen bereits „Open Graph“-Apps integriert haben – und Informationen direkt an den Newsfeed und die Chronik senden. Eine neue Funktion, „Frictionless Sharing“ genannt, macht’s möglich. Doch ausgereift sind viele dieser Apps noch lange nicht. Was noch alles im Argen liegt, haben sich unsere Social Media Agentur-Spezialisten mal näher angesehen.
München – Mit psycheplus.de geht heute ein innovatives Online-Angebot im Bereich Psychologie und Psychotherapie an den Start: Das von einem wissenschaftlichen Psychologen-Team entwickelte und betreute Psychologie-Portal bietet Interessierten und Betroffenen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein mehrstufiges Angebot zur Früherkennung und Prävention psychischer Erkrankungen sowie bei Bedarf zur Einleitung und Begleitung erster Behandlungsschritte...