Die Börse, sagt man, ist ein wildes Tier, das nur zwei Gefühlslagen kennt: Die Angst und die Habgier. Wird in der Politik und im Finanzsystem zu lebhaft diskutiert, können Anleger ihre furchtsame Seite erleben. Das ist es, was seit Tagen die Nachrichten beherrscht.
Dennoch: Der Anlegermarkt reagiert bislang schmallippig. Die Investoren schweigen – und kaufen Gold. In einem Maße, dass Experten längst das Wort ergreifen und offen von einer Goldblase reden. Aktien seien da nun wieder deutlich attraktiver. Warum eigentlich nicht gleich südeuropäische Staatsanleihen empfehlen?
Unsere ach so stabile Konjunktur ist längst ins Gerede gekommen. Und der einstmals stabile Trend bröckelt. Zusammengehalten wird unsere Wirtschaft schließlich nicht nur mithilfe von Stellschrauben wie Angebot, Nachfrage, Investitionen, Produktivität, Konsumausgaben und politischen Rahmenbedingungen. Den sensiblen Puls der Märkte gibt maßgeblich die Kommunikation der Verantwortlichen vor. Oder derer, die gemeinhin als die Verantwortlichen gelten.
Und die entbehrt offenbar einer schlüssigen Strategie. Worte, wie das von der „schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ oder von der „fälligen Neubewertung des Euro-Rettungsfonds“, fallen an höchster Stelle zwar kaum zufällig – und doch mag der erstaunte Beobachter nicht verstehen, mit welchen Absichten sie tatsächlich ausgesprochen wurden.
Sicher, die Zeiten sind schwierig, die Probleme sind komplex. Wer in Europa allein den Strategen geben will, wird die Lösung auch alleine schultern müssen – kein Mitgliedsstaat wäre dazu in der Lage. Bis sich diese Einsicht durchsetzt, tut man sich mit gemeinsamen Strategien, ob politisch oder kommunikativ, weiterhin schwer.
Es bleibt abzuwarten, wie hoch der Leidensdruck noch werden muss. Die aktuell nicht immer gut durchdachte, widersprüchliche und nicht selten kontraproduktive Kommunikation könnte immerhin die Strategie verfolgen, uns das Warten darauf zu verkürzen.
Probe | abstimmung (die): Test zur Erforschung des Abstimmungsverhaltens, und mitnichten...
Stein | laus (die): Petrophaga lorioti; zur Familie der Lapivora gehörende einheimische …
18. Mai 2012
Internationaler Museumstag
Revival des Museums?
„Open Graph“ Applikationen ermöglichen es Facebook Usern, noch mehr Aktivitäten mit ihren digitalen Freunden zu teilen. So ist es kaum verwunderlich, dass verschiedene Internet-Plattformen bereits „Open Graph“-Apps integriert haben – und Informationen direkt an den Newsfeed und die Chronik senden. Eine neue Funktion, „Frictionless Sharing“ genannt, macht’s möglich. Doch ausgereift sind viele dieser Apps noch lange nicht. Was noch alles im Argen liegt, haben sich unsere Social Media Agentur-Spezialisten mal näher angesehen.
München – Mit psycheplus.de geht heute ein innovatives Online-Angebot im Bereich Psychologie und Psychotherapie an den Start: Das von einem wissenschaftlichen Psychologen-Team entwickelte und betreute Psychologie-Portal bietet Interessierten und Betroffenen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein mehrstufiges Angebot zur Früherkennung und Prävention psychischer Erkrankungen sowie bei Bedarf zur Einleitung und Begleitung erster Behandlungsschritte...